Malaria

Malaria

Malaria wird durch Parasiten verursacht. Diese können durch einen Mückenstich in den Körper gelangen. Malaria verursacht Fieber, Kopfschmerzen, Schüttelfrost, übermäßiges Schwitzen und Muskelschmerzen. Malaria tritt in den Niederlanden in begrenztem Umfang auf. Dies betrifft Menschen, die sich die Krankheit in den (Sub-)Tropen zugezogen haben.

Die Darstellungen auf dieser Karte basieren auf Daten aus dem Jahr 2017.

Was ist Malaria?

Malaria kann durch einen Stich der weiblichen Anopheles Mücke übertragen werden. Diese Mücke ist zwischen Sonnenuntergang- und Sonnenaufgang aktiv. Malaria wird durch eine Infektion mit dem Plasmodium Parasiten verursacht. Der Parasit ist nicht direkt zwischen Menschen übertragbar. Dieser Parasit nistet in der Leber des Menschen. Es gibt verschiedene Plasmodium Parasiten, die Malaria verursachen können, wovonPlasmodium falciparum, Plasmodium vivax, Plasmodium ovale und Plasmodium malariae die am häufigsten vorkommenden Arten sind.

Die ersten Krankheitssymptome von Malaria treten durchschnittlich zwischen 10 Tagen und sechs Wochen nach dem Stich einer infizierten Mücke auf. Die Parasiten von Plasmodium vivax und Plasmodium Ovale haben ein Stadium, in dem Parasiten (Hypnozoiten) ‘schlafend’ in der Leber bleiben. Es kann dann Monate bis sogar Jahre dauern, bevor die Parasiten aktiv werden und Krankheitssymptome entstehen.

Was sind die Symptome von Malaria?

Wenn man sich mit Malaria tropica (der gefährlichsten und tödlichsten Variante) infiziert, kann dies innerhalb von 48 Stunden zum Tode führen. Bei anderen Malariavarianten beginnen die Malaria-Symptome etwa zwischen 10 Tagen und 6 Wochen nach dem Stich.

Es gibt vier Varianten von Malaria, die du dir einfangen kannst. Wie gesagt, Malaria Tropica kann innerhalb von 48 Stunden zum Tod führen. Die anderen drei Varianten weisen einen weniger schweren Krankheitsverlauf auf. Malaria-Symptome bestehen in der Regel aus vier- bis achtstündigen Anfällen, die sich alle paar Tage wiederholen.

  • Hochfieber
  • Kalter Schüttelfrost
  • Starkes Schwitzen
  • Anämie
  • Verwirrtheit
  • Müdigkeit
  • Herzschmerzen
  • Muskel- und Gelenkschmerzen
  • Übelkeit/Erbrechen
  • Durchfall
  • Gelbsucht
  • Zuckungen (bei Kindern)
  • In ernsten Fällen Koma

 

Schutz gegen Malaria

Die Malariaprophylaxe richtet sich an Reisende in/aus einem Malaria-Risikogebiet in den (Sub-)Tropen. Das Risiko, an Malaria zu erkranken, kann durch die Einnahme von Malaria-Pillen reduziert werden. Darüber hinaus sind das Tragen von hautbedeckender Kleidung und die Verwendung von Moskitonetzen und Insektenschutz während der Zeit, in der Moskitos aktiv sind, gute Mittel, um das Infektionsrisiko zu verringern.

Wie verbreitet ist Malaria in den Niederlanden?

Jedes Jahr werden in den Niederlanden zwischen 150 und 300 Malariafälle gemeldet. Diese werden zum größten Teil durch Plasmonium falciparum verursacht, einen einzelligen Organismus der Gattung Plasmodium. Gelegentlich werden Berichte über andere Arten von Malaria oder Mischinfektionen mit den oben genannten Plasmodium-Typen erstellt. Die aktuelle Situation der Malaria in den Niederlanden ist im Infektionsatlas zu sehen.