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Vorsicht vor Zecken

von | Apr. 10, 2026

In Deutschland sind Zecken ein weit verbreitetes Problem, das sich inzwischen durch das ganze Jahr zieht. Diese kleinen spinnenartigen Parasiten können erhebliche Gesundheitsrisiken mit sich bringen. Zecken übertragen verschiedene Krankheiten wie die Lyme-Borreliose und die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Um das Bewusstsein für Zecken zu stärken und die Bedeutung vorbeugender Maßnahmen hervorzuheben, informieren das Robert Koch-Institut und regionale Gesundheitsbehörden jedes Frühjahr verstärkt über das Zeckenrisiko – insbesondere zu Beginn der wärmeren Jahreszeit.

Die Zecke in Deutschland

Jedes Jahr werden in Deutschland viele Menschen von Zecken gestochen. Die Zahl der gemeldeten FSME-Erkrankungen hat sich in den letzten Jahren deutlich erhöht – und Experten gehen bei der Lyme-Borreliose von über 200.000 Fällen pro Jahr aus, mit einer hohen Dunkelziffer. Obwohl nicht jeder Zeckenstich zu einer Infektion führt, ist es wichtig, das Risiko eines Stiches – und damit möglicher Erkrankungen – so gering wie möglich zu halten.

Guter Schutz kann verschiedene Formen annehmen. Wichtig ist außerdem, dass eine Zecke, falls sie in die Haut gebissen hat, sicher entfernt wird. Ebenso wichtig ist es, die Symptome einer möglichen Infektion zu erkennen und in diesem Fall einen Arzt aufzusuchen.

Wo und wann kommen Zecken vor?

Das Risiko eines Zeckenbisses ist von März bis Oktober am höchsten. Zecken werden aktiv, sobald die Temperatur über 7 Grad Celsius steigt. Sie kommen im ganzen Land vor. Diese kleinen Blutsauger bevorzugen Wälder, Dünen, Heidelandschaften, Wiesen, Parks und Gärten. Aus ihren Verstecken kriechen sie auf vorbeigehende Menschen oder Tiere und beißen sich dann in die Haut.

Durch Zecken übertragene Krankheiten

Manche Zecken können Bakterien übertragen, die Krankheiten auslösen. So gibt es beispielsweise Zecken, die das Bakterium Borrelia burgdorferi, den Erreger der Lyme-Borreliose, in sich tragen. Andere Zecken übertragen die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), auch bekannt als Frühsommer-Meningitis. Der Hauptunterschied zwischen den beiden Krankheiten besteht darin, dass man gegen das FSME-Virus impfen kann. Gegen die Lyme-Borreliose gibt es leider noch keinen Impfstoff.

IMPFUNGEN
TBE Lyme
Grundimmunisierung mit drei Impfungen. Auffrischungsimpfung alle drei bis fünf Jahre. Gibt es nicht

Zeckenübertragene Enzephalitis

Das FSME-Virus kommt in Teilen Europas vor, darunter Skandinavien, Deutschland, die Schweiz und Österreich, aber auch in Russland und in bestimmten Gebieten Zentralasiens. In den Niederlanden gibt es nur sehr wenige mit dem FSME-Virus infizierte Zecken, wodurch das Infektionsrisiko glücklicherweise gering ist. Bis vor Kurzem wurde dieses Virus nur im Ausland nachgewiesen, doch im Frühjahr 2016 wurde es erstmals in Zecken auf dem Sallandse Heuvelrug gefunden.

Risikogebiet für Zecken, die FSME übertragen können.

Das FSME-Virus kann nicht nur durch den Biss einer infizierten Zecke, sondern auch durch den Verzehr von Rohmilch infizierter Tiere übertragen werden. Die Symptome der FSME treten oft ohne Krankheitszeichen auf, in manchen Fällen kann das Virus jedoch das zentrale Nervensystem befallen und eine Entzündung der Hirnhäute oder des Gehirns verursachen. Erkrankt man, verläuft die Krankheit in der Regel in zwei Phasen und tritt kurz nach dem Zeckenbiss auf. Sieben bis vierzehn Tage nach dem Zeckenbiss entwickeln sich Fieber, Kopfschmerzen, Müdigkeit sowie Muskel- und Gelenkschmerzen. Darauf folgt eine symptomfreie Woche, nach der sich eine Meningitis entwickeln kann, die zu starken Kopfschmerzen führt.

Lyme-Krankheit

Die Lyme-Borreliose kommt in Deutschland häufig vor. Je nach Region sind zwischen 5 und 35 Prozent der Zecken mit dem Borrelia-burgdorferi-Bakterium infiziert – bei erwachsenen Zecken liegt der Anteil im Durchschnitt bei etwa 20 Prozent. Nach einem Zeckenstich kommt es bei etwa 1 bis 3 Prozent der Betroffenen zu einer Erkrankung. Das entspricht laut Auswertungen der kassenärztlichen Abrechnungsdaten jährlich über 300.000 Fällen in Deutschland.

Zeckenbiss erkennen (Foto) | Roter Kreis um die Bissstelle

Ein roter Kreis umgibt die Stelle des Zeckenbisses.

Laut Robert Koch-Institut (RKI) entwickeln nicht alle Menschen, die an Lyme-Borreliose erkranken, die gleichen Beschwerden. Beispiele für Symptome der Lyme-Borreliose sind:

  • An der Bissstelle bildet sich eine Hautverfärbung (oft ein roter Kreis), die sich vergrößert. Diese Verfärbung kann bis zu drei Monate nach einem Zeckenbiss auftreten.
  • In den ersten Wochen nach einem Zeckenbiss können Fieber sowie Muskel- und Gelenkschmerzen auftreten.
  • Es können Gelenk-, Haut-, Nerven- oder Herzprobleme auftreten. Diese Symptome können ein erstes Anzeichen der Erkrankung sein, aber auch auftreten, wenn die frühen Symptome der Lyme-Borreliose nicht mit Antibiotika behandelt wurden.
  • Vorbeugung oder Behandlung eines Zeckenbisses

    Vorbeugen ist natürlich immer besser als Heilen. Das gilt insbesondere für Zeckenbisse, da die Folgen gravierend sein können. Mit steigenden Temperaturen tauchen Zecken wieder auf, weshalb rechtzeitige Vorbeugung unerlässlich ist. Glücklicherweise gibt es viele Möglichkeiten, die Natur unbesorgt zu genießen.

    Unsere Tipps auf einen Blick:

  • Verwenden Sie ein Insektenschutzmittel wie Anti-Teek, Anti-Insect DEET oder Anti-Insect Natural.
  • Bleiben Sie auf den Wegen und meiden Sie hohes Gras und Büsche.
  • Tragen Sie leichte Kleidung mit langen Ärmeln und Hosen.
  • Stecken Sie Ihre Hosenbeine in Ihre (zeckenabweisenden) Socken.
  • Kontrolliert euch und eure Begleiter nach einem Tag in der Natur. Vergesst nicht, auch eure Haustiere zu untersuchen.
  • Über Zeckenradar können Sie die Zeckenaktivität in Ihrer Umgebung einsehen.
  • Trotz vorbeugender Maßnahmen kann man von einer Zecke gebissen werden. Um das Infektionsrisiko zu verringern, ist es wichtig, die Zecke so schnell wie möglich zu entfernen. Hier erfahren Sie, wie Sie eine Zecke sicher entfernen. Notieren Sie sich immer Datum und Stelle des Bisses, damit Sie die Zecke nach der Entfernung beobachten können. Mehr Informationen zum Schutz vor Zecken finden Sie hier.

    Care Plus Zeckenentferner – Zeckenpinzette zur sicheren Entfernung von Zecken

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    Mit unserem Zeckenentferner lässt sich eine Zecke mühelos entfernen. Der Zeckenentferner eignet sich vor allem für ausgewachsene Zecken. Kleine Zecken und Nymphen sind möglicherweise zu klein, um mit diesem Zeckenentferner entfernt zu werden.

    Verwenden Sie den Care Plus® Zeckenentferner sicher. Lesen Sie vor Gebrauch die Gebrauchsanweisung.

    Care Plus Ticks-2-Go Zeckenentferner zur sicheren Entfernung von Zecken

    Care Plus Ticks-2-Go

    Mit unserem Zeckenentferner Ticks-2-Go entfernen Sie Zecken im Handumdrehen. Dieser Zeckenentferner eignet sich für ausgewachsene Zecken, Jungzecken und Larven. Befestigen Sie ihn einfach an Ihrem Schlüsselbund.

    Verwenden Sie Care Plus® Ticks-2-Go sicher. Lesen Sie vor Gebrauch die Gebrauchsanweisung.

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    Ob im eigenen Garten, bei einem Tagesausflug in die Natur oder auf einem Campingplatz: Zeckenbisse sollten Sie immer vermeiden. Diese Flasche reicht für eine Person für drei Wochen bei täglicher Anwendung.

    Gebruik Care Plus® Anti-Teek veilig. Lees vóór het gebruik eerst het etiket en de productinformatie.

    Schützen Sie sich vor Zecken und wissen Sie, was im Falle eines Zeckenbisses zu tun ist – Care Plus Infografik
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