5 dinge die ein traveler über zika wissen sollte

3 Februar 2016

In unserer 23+ jährigen Geschichte im Bereich Reise und Gesundheit haben wir nie eine ansteckendere Krankheitsbedrohung gesehen, die die Medien beherrscht und weltweit Besorgnis schafft, wie das Zika-Virus in der letzten Woche. Verständlich, da das Gesundheitsrisiko sehr hoch ist.

Also, lassen Sie uns die fünf am häufigsten gestellten Fragen beantworten, die wir in den letzten Tagen erhalten haben,

1) Was ist der Zika-Virus genau?
2) Wo ist der Zika-Virus praesent?
3) Was bedeutet das für die Reisenden?
4) Wie kann ich mich vor dem Zika-Virus schützen?
5) Warum ist es jetzt eine Pandemie, während der Virus seit über 60 Jahren existiert?

Was ist der Zika-Virus genau?

Zika ist ein Virus. Zika ist mit Dengue und Chikungunya verwandt. Einer von vier Menschen, die den Zika-Virus in sich haben, entwickelt Symptome.

Die Symptome treten 2-7 Tage nach dem Stich / der Infektion auf und dauern ein paar Tage an. Als Symptome sind leichtes Fieber, Hautausschlag, Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen und Bindehautentzündung bekannt. Zika kann möglicherweise das Guillain-Barré-Syndrom oder die Mikrozephalie bei Babys hervorrufen. Es gibt keinen Impfstoff, der zur Verfügung steht. Der Zika-Virus wird durch Stechmücken der Familie Aedes übertragen. Dies sind (meistens) tagsaktive Stechmücken, die in bewohnten Gebieten aktiv sind. Schwangere Frauen haben das gleiche Risiko von Zika infiziert zu werden, wie der Rest der Bevölkerung.

2) Wo ist der Zika-Virus praesent?

Den Zika-Virus gibt es (Quelle WHO, 29. Januar 2016) in Barbados, Bolivien, Brasilien, Kolumbien, der Dominikanischen Republik, Ecuador, El Salvador, Französisch-Guayana, Guadeloupe, Guatemala, Guyana, Haiti, Honduras, Martinique | Mexiko, Nicaragua, Panama, Paraguay, Puerto Rico, Saint Martin, Suriname, Amerikanische Jungferninseln und Venezuela. Hier ist eine aktuelle Karte über die Gebiete, wo der Zika-Virus vorkommt: http://www.paho.org/hq/images/stories/AD/HSD/IR/Viral_Diseases/Zika-Virus/2016-cha-autoch-human-cases-zika-virus-ew-3.jpg?ua=1

 

3) Was bedeutet das für die Reisenden?

Reisende müssen wissen, ob ihr gewünschtes Reiseziel ein Zika Risikobereich ist. Also überprüfen Sie ihr Reiseziel, bevor Sie Ihre Reisepläne finalisieren. Wenn Sie dann doch auf einen Zika Risikobereich stoßen, fahren Sie mit Ihrer Reiseplanung erst nach einer gut durchdachten Entscheidung fort. Schwangere Frauen sollten dann nicht weiter planen und vielleicht ein nicht-Zika Ziel auswaehlen oder die Reise ganz verschieben. Wenn Sie sich dennoch entschließen, zu einem Zika Risiko Ziel zu reisen, ist das in Ordnung, aber beachten Sie bitte die notwendigen Vorsichtsmaßnahmen, um gesund zu bleiben!

4) Wie kann ich mich vor dem Zika-Virus schützen?

Das ist einfach. Kein Mückenstich, kein Zika. Also, wenn Sie jetzt wissen, dass eine (tagsüber) stechende Mücke das Zika Virus übertragen kann, ist unser Rat:

  1. Beseitigen Sie Wasserdepots in Ihrer Nähe. Mücken legen ihre Eier hinein. Sie wollen nicht, dass aus diesen Eiern noch mehr Moskitos schlüpfen, die Sie dann umgeben.
  2. Vermeiden Sie Mückenstiche. Hier sind unsere 3 goldenen Regeln:

i.      Tragen Sie Mückenschutzkleidung und (mit Permethrin imprägnierte) Socken

ii.      Benutzen Sie hochwertiges Insektenschutzmittel mit DEET oder Picaridin oder Citriodiol (Zitronen-Eukalyptus) an den exponierten Hautpartien.

iii.      Schlafen unter einem imprägnierten Moskitonetz.

 

5) Warum ist es jetzt eine Pandemie, während der Virus seit über 60 Jahren existiert?

Nun, das ist eine schwierige Frage. Der Zika-Virus ist der nächste, der an der Reihe ist, sich nach dem West-Nil-Virus in den Neunzigern und Dengue und Chikungunya in den letzten Jahren, weiter auszubreiten. Die Mückenarten (Aedes Familie) sind ein wichtiger Träger dieser Viren. Reisende spielen sicher eine Rolle bei der Verbreitung des geografischen Gebiets, so wie auch der gebraucht Reifenhandel und der Lucky Bamboo Handel mit der Ausbreitung zu tun haben. Der Zika-Virus wird auf jeden Fall nicht die letzte Infektionskrankheit sein, die wir ansteigen und sich verbreiten sehen werden. Änderungen der Gewohnheiten sind notwendig, um die Mückenpopulationen einzudaemmen oder besser zu vermindern und es ist notwendig den persönlichen Schutz vor Mückenstichen zu fördern.

 

Zusammenfassend möchte ich hier klar sagen, dass nicht Panik, sondern nur der gesunde Menschenverstand helfen wird. Bitte tragen Sie dazu bei.


Arnoud Aalbersberg, Mitbegründer von Tropicare, dem Unternehmen, das das sichere Reisen und tolle Geschichten bietet. (29th of January 2016)